Geothermie

Energie, die aus dem Inneren der Erdoberfläche gewonnen wird, wird Geothermie oder auch Erdwärme genannt. Diese Technik nutzt die im Erdkern gespeicherte Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung. Dabei kann die Wärme direkt zum Erwärmen von Wasser genutzt werden, das dann in den Heizkreislauf eingespeist wird. Geothermiekraftwerke dagegen arbeiten wie Dampfkraftwerke. Sie erzeugen Strom, indem Wasser durch die tiefe Erdwärme erhitzt wird und verdampft. Mit dem aufsteigenden Wasserdampf werden die Turbinen des Kraftwerks angetrieben. Ein angeschlossener Generator wandelt darauf die so erzeugte mechanische Energie in Strom um. Bei der Geothermie handelt es sich um ein relativ junges Verfahren. So ist das erste Geothermiekraftwerk Deutschlands erst 2003 ans Netz gegangen.